Ein an Schlaflosigkeit leidender Versicherungsangestellter (Edward Norton) trifft während einer Geschäftsreise auf den Seifenverkäufer Tyler Durden (Brad Pitt). Gemeinsam bilden sie untergründige „Fight Clubs“, bei denen sich Männer zu therapeutischen Zwecken gegenseitig verprügeln. Doch schon bald breiten sich die Clubs im ganzen Lande aus und das Ganze gerät unter dem Namen „Project Mayhem“ außer Kontrolle.
Großer Kopf auf schmalen Schultern, immerzu niedergeschlagen, nie richtig rasiert, unauffälliger Haarschnitt, blasse Haut. Das Hemd etwas zu groß, die Krawatte auch. Er füllt nicht den Anzug, den er trägt. Eine ausgemergelte Erscheinung, ein wenig untergewichtig. Gebeugte Haltung, hängende Schultern, den Kopf leicht zur Brust geneigt, die Arme immer nahe am Körper. Dieser ungelenke Typ ist es nicht gewohnt, schnell zu laufen. Der runde, kluge Hinterkopf passt dazu, dass er gerne mit erhobenem Zeigefinger spricht.
Gesichtszüge, die bei einem nur wenige Jahre jüngeren Mann kindlich wirken würden. Der kleine Mund, eher ein Strich über einem knuffig fliehenden Kinn. Winzige Ohren, große Nase, ein ausgeprägter Adamsapfel – überschüssige männliche Hormone, die nicht wissen, wohin sonst. Verkniffene Mundwinkel bestimmen die sparsame Mimik. Egal wie groß das Gegenüber ist, sein Blick kommt immer von unten, lugt unter hochgezogenen Augenbrauen hervor, die hohe Stirn in Falten gelegt. Ein Ausdruck von Zweifel und Unsicherheit, der rasch in Hass und Verachtung umschlagen kann. Dünne Lippen mit überformt fleischigem Rand. Beim Sprechen überdecken sie seine Zähne dennoch für die meiste Zeit, machen den geöffneten Mund zu einem schwarzen Fleck. Tiefe, mürrische Nasolabialfalten, Zeichen für „konsumierende Erkrankungen“, lassen die Wangen hängend aussehen. An den Schläfen treten einige Adern vaskulös hervor.
Seine Fäuste sind klein und nah an der Brust. Wenn er zuschlägt, zielt er auf Weichteile, nutzt die Härte seiner Knochen, Fingerknöchel, Ellbogen. Sein schmaler Körper – frei von Haaren – ist sehnige Muskelkraft. Ein insgesamt eher subtil ausgeformter Torso, nicht herkulisch, unauffällige Bizepse. Auf seinem Rücken bilden sich Wirbel und Schulterblätter deutlich ab. Vorn Rippen und Brustkorb. Die geringen Körperfettanteile jedoch lassen die trainierten Partien umso stärker hervortreten. Die hängenden Schultern entpuppen sich als straffe Musculi trapezii. Die Bauchmuskeln sind ausgebildet, können sich schützend verhärten und Schläge einstecken.
Unter den zusammengekniffenen blauen Augen die ungesund geschwollenen Lider, tiefdunkle Ringe, dicke Tränensäcke, eingefallene Wangen. Auf der rechten Wange ein Leberfleck. Am Ende sind die Augenringe fast schwarz. Das Blut sowieso. Die Permanenz der Fertigkeit. „Fight Club“ ist Nortons zweiter Körperfilm.
Großer Kopf auf schmalen Schultern, immerzu niedergeschlagen, nie richtig rasiert, unauffälliger Haarschnitt, blasse Haut. Das Hemd etwas zu groß, die Krawatte auch. Er füllt nicht den Anzug, den er trägt. Eine ausgemergelte Erscheinung, ein wenig untergewichtig. Gebeugte Haltung, hängende Schultern, den Kopf leicht zur Brust geneigt, die Arme immer nahe am Körper. Dieser ungelenke Typ ist es nicht gewohnt, schnell zu laufen. Der runde, kluge Hinterkopf passt dazu, dass er gerne mit erhobenem Zeigefinger spricht.
Gesichtszüge, die bei einem nur wenige Jahre jüngeren Mann kindlich wirken würden. Der kleine Mund, eher ein Strich über einem knuffig fliehenden Kinn. Winzige Ohren, große Nase, ein ausgeprägter Adamsapfel – überschüssige männliche Hormone, die nicht wissen, wohin sonst. Verkniffene Mundwinkel bestimmen die sparsame Mimik. Egal wie groß das Gegenüber ist, sein Blick kommt immer von unten, lugt unter hochgezogenen Augenbrauen hervor, die hohe Stirn in Falten gelegt. Ein Ausdruck von Zweifel und Unsicherheit, der rasch in Hass und Verachtung umschlagen kann. Dünne Lippen mit überformt fleischigem Rand. Beim Sprechen überdecken sie seine Zähne dennoch für die meiste Zeit, machen den geöffneten Mund zu einem schwarzen Fleck. Tiefe, mürrische Nasolabialfalten, Zeichen für „konsumierende Erkrankungen“, lassen die Wangen hängend aussehen. An den Schläfen treten einige Adern vaskulös hervor.
Seine Fäuste sind klein und nah an der Brust. Wenn er zuschlägt, zielt er auf Weichteile, nutzt die Härte seiner Knochen, Fingerknöchel, Ellbogen. Sein schmaler Körper – frei von Haaren – ist sehnige Muskelkraft. Ein insgesamt eher subtil ausgeformter Torso, nicht herkulisch, unauffällige Bizepse. Auf seinem Rücken bilden sich Wirbel und Schulterblätter deutlich ab. Vorn Rippen und Brustkorb. Die geringen Körperfettanteile jedoch lassen die trainierten Partien umso stärker hervortreten. Die hängenden Schultern entpuppen sich als straffe Musculi trapezii. Die Bauchmuskeln sind ausgebildet, können sich schützend verhärten und Schläge einstecken.
Unter den zusammengekniffenen blauen Augen die ungesund geschwollenen Lider, tiefdunkle Ringe, dicke Tränensäcke, eingefallene Wangen. Auf der rechten Wange ein Leberfleck. Am Ende sind die Augenringe fast schwarz. Das Blut sowieso. Die Permanenz der Fertigkeit. „Fight Club“ ist Nortons zweiter Körperfilm.
Der Text wurde 2015 von der Kinemathek Hamburg e. V. im Programmheft zu einer Werkschau des
Schauspielers Edward Norton veröffentlicht.
Schauspielers Edward Norton veröffentlicht.