Das Gespann Simon Pegg/Nick Frost hält an seinem Prinzip fest: Die gleichzeitige Parodie und Umarmung eines eher abseitigen Filmgenres, angefüttert mit Versatzstücken des Buddy-Movies. Nach dem Zombiefilm („Shaun Of The Dead“) und dem Copfilm („Hot Fuzz“) nehmen die zwei nun den Alienfilm spielbergischer Prägung aufs Korn. Im Gegensatz zu ihren früheren Variationen mangelt es diesmal an einem genretypischen Regelwerk, das den zu brechenden Rahmen darzustellen vermag. Das Gegenmittel ist ein gnadenloses Ausspielen aller Nerdtrümpfe, das ihr im Grunde längst vertrautes Leinwandpersonal hergibt. Denn deren Alienglaube speist sich nicht aus den einschlägigen Machwerken eines von Däniken, sondern aus dem sehnsuchtsvollen Blick in die Sterne, wie man ihn von „E.T.“ über „Close Encounter …“ bis zu „Star Wars“ kennt.
Das führt uns gleich zu Beginn des Films zur Alma Mater of Geekness, der Comic-Con, von der aus sich die beiden britischen Hobby-Ufologen auf ihre Pilgerreise zu den bekanntesten amerikanischen Begegnungsstätten mit der dritten Art machen. Wo sie dann auch tatsächlich auf ein Alien namens Paul treffen. Die Folge des gewählten Prinzips ist eine verkalauerte Zitatflut aus oben erwähnten und vielen weiteren, einzelnen Filmen (und eben weniger aus Filmtypen). Manche der Gags zünden, andere nicht, die Story erfüllt Mindestanforderungen. Und doch sind sie großen Kinomomenten immer wieder auf der Spur, ganz im Sinne des sense-of-wonder. Immer kurz davor, immer mit Hingabe. Letztendlich fehlt es an Fallhöhe.
Ob dieser Film wohl auch was für mich ist, mögt ihr euch jetzt fragen, liebe Leser. Nun, wenn Paul zum Schluss mit einer rüstigen Rentnerin Richtung Heimatplanet losdüst, fällt der Satz: „Zähne? Wo wir hingehen, brauchen wir keine Zähne.“ Na, regt sich was?
Dieser Text erschien zuerst im OPAK Magazin #8.
Das führt uns gleich zu Beginn des Films zur Alma Mater of Geekness, der Comic-Con, von der aus sich die beiden britischen Hobby-Ufologen auf ihre Pilgerreise zu den bekanntesten amerikanischen Begegnungsstätten mit der dritten Art machen. Wo sie dann auch tatsächlich auf ein Alien namens Paul treffen. Die Folge des gewählten Prinzips ist eine verkalauerte Zitatflut aus oben erwähnten und vielen weiteren, einzelnen Filmen (und eben weniger aus Filmtypen). Manche der Gags zünden, andere nicht, die Story erfüllt Mindestanforderungen. Und doch sind sie großen Kinomomenten immer wieder auf der Spur, ganz im Sinne des sense-of-wonder. Immer kurz davor, immer mit Hingabe. Letztendlich fehlt es an Fallhöhe.
Ob dieser Film wohl auch was für mich ist, mögt ihr euch jetzt fragen, liebe Leser. Nun, wenn Paul zum Schluss mit einer rüstigen Rentnerin Richtung Heimatplanet losdüst, fällt der Satz: „Zähne? Wo wir hingehen, brauchen wir keine Zähne.“ Na, regt sich was?
Dieser Text erschien zuerst im OPAK Magazin #8.